Aktuelle Projekte 2019

Die Erlöse der Kinderkiste fließen in 2019 in folgende Projekte:

 

 

- Auslandshilfe FeG:  Lebenszeichen Mutter-Kind-Zentrum  

                                                          Rumänien

- Allianz-Mission:        I NI SINI, Schule bauen in Mali

 

- International Justice Mission -

  Kampf gegen Menschenhandel und Sklaverei

 

 

 

 

Infos zu den Projekten:

 

Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“

 

In Rumänien werden immer noch tausendfach Neugeborene von ihren Müttern in den Kliniken zurückgelassen. In Einzelfällen werden sie sogar irgendwo ausgesetzt. Frauen, die ohne legitimierte Beziehung ein Kind erwarten, werden häufig aus ihrer Familie ausgestoßen. „Wenn wir die kinder retten wollen, müssen wir die Mütter erreichen“. Dieser Erkenntnis und ihrem leidenschaftlichen Herzen folgend, gründete Emilia Chiritescu den Verein „Lebenszeichen“.

 

https://auslandshilfe.feg.de/wir-entdecken/einrichtungen/lebenszeichen/

 

 

I ni sini

 

heißt „Du und die Zukunft“. In unserem Projekt möchten wir Kindern in Mali eine gute Schulbildung ermöglichen und in ihre Zukunft investieren. Hierzu werden in Bamako und San zwei christliche Schulen gebaut. Vor Ort tragen malische Christen die Verantwortung für dieses Projekt.

Die Schule in Bamako-Niamana hat am 9. Oktober 2017 angefangen! Der Schulbau in San wurde im Frühjahr 2018 fertig gestellt. Der Schulstart wird im Herbst 2019 sein.

Mali ist ein Land mitten in Westafrika, das an sieben Länder grenzt: im Norden an Algerien und Mauretanien, im Osten an Niger und Burkina Faso, im Süden an die Elfenbeinküste, im Westen an Guinea und Senegal.

 

Schule:

In Mali…
…können ca. 33 % der Einwohner über 15 Jahre lesen und schreiben.
… werden ca. 77% aller Kinder in die Grundschule eingeschult, nur wenig mehr als die Hälfte von ihnen gehen auf eine weiterführende Schule.
… sind die Klassen in den staatlichen Schulen sehr groß. Mehr als 60 Kinder gehen in eine Klasse. Das macht das Lernen für jedes einzelne Kind sehr schwer. Oft fällt der Unterricht aus, unter anderem weil Lehrer streiken.
… haben christliche Schulen einen sehr guten Ruf in der Gesellschaft: es herrscht ein gutes Lernklima durch kleinere Klassen und kindgerechte Ausstattung. Bisherige Erfahrungen mit christlichen Schulen haben das Vertrauen der Eltern – auch der muslimischen – geweckt.

 

Unsere Ziele…

Wir möchten Kindern in Bamako und San eine gute Schulbildung durch kleinere Klassen und eine gute Lernatmosphäre ermöglichen. Dadurch werden sie befähigt, sich selbst eine Meinung zu bilden, gute Entscheidungen zu treffen und eine Perspektive für ihr Leben und ihr Land zu bekommen.

Den Kindern werden, egal welcher Religion sie und ihre Familien angehören, in der Schule christliche Werte vermittelt und sie lernen Gottes Liebe kennen.

Projekt-Plan

Auf einem Grundstück des einheimischen Kirchenbundes (Partner der Allianz-Mission) in Bamako-Niamana wurde ab Februar 2017 in einem ersten Bauabschnitt eine Grundschule mit einer Vorschulklasse und den Klassen 1-3 gebaut und fertig eingerichtet. Die geplante Bauzeit betrug 8 Monate. – Der Gebäudebau begann am 21. Februar und wurde nach vier Monaten am 25. Mai abgeschlossen, danach wurden die Klassenräume eingerichtet. – Die Schule, „École de l’unité de Niamana“,  startete am 9. Oktober 2017! Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Schulgebäudes um drei Klassenräume erfolgten im Sommer 2018.

In der Stadt San nordöstlich von Bamako wird nach dem Schulstart in Bamako eine zweite Schule in gleichem Stil errichtet. Im Januar 2018 war Baubeginn der Schule mit drei Klassenräumen, einem Direktorenbüro und einem Lagerraum. Nach einer Bauzeit von 2 Monaten und 19 Tagen wurde er im April abgeschlossen. Der Schulstart musste verschoben werden und ist für Oktober 2019 geplant.

Über die Baufortschritte gibt es Informationen über den Projekt-Newsletter und auf der Projekthome
 

International Justice Mission

 

 

Wir kämpfen weltweit gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei.

 

Damit aus Recht Gerechtigkeit wird.

 

 

Sklaven des 21. Jahrhunderts - Arbeitssklaverei

Heute leben mehr Menschen in der Sklaverei als jemals zuvor in der Geschichte. 

Unter Zwangsarbeit (engl.: Forced Labor Slavery) versteht man jede Art von Arbeit, die unter Anwendung von Täuschung, Drohungen oder Gewalt von jemandem verlangt wird. Zwangsarbeiter werden für ihre Arbeit nicht oder nur sehr gering entlohnt und können somit kein unabhängiges Leben führen.

Obwohl diese Form der Sklaverei in den meisten Ländern der Welt verboten ist, arbeiten Millionen Kinder, Frauen und Männer unter diesen Bedingungen in Steinbrüchen, Reismühlen, Ziegelbrennereien, Fischereien, Bekleidungsfabriken und anderen Gewerben.

"Wir wollten die Mühle verlassen und in Freiheit leben, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erlebe.” - Rajeswari, Indien, aus Arbeitssklaverei befreit

Verschleppt. Verkauft. Vergewaltigt.

Sexhandel macht Frauen und Kinder zu käuflicher Ware.

Das weltweite Gewerbe macht durch Täuschung und Zwang überwiegend Frauen und Kinder zu Opfern von sexueller Gewalt und Missbrauch. An die Sexindustrie verkauft, wird die Mehrzahl der Betroffenen zur Prostitution gezwungen. Menschenhandel gehört weltweit zu dem am schnellsten anwachsenden kriminellen Gewerbe.
"Ich wurde wie ein Gegenstand behandelt. Ich war 13 Jahre alt und musste Dinge tun, die ich niemals freiwillig getan hätte.“ - Suhanna, Indien, befreit aus Zwangsprostitution

Sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern

Hunderttausende Kinder auf den Philippinen werden jede Nacht über Live-Chats sexuell missbraucht. Wie Maarko*, 7 Jahre.Maarko steht allein in einer Slumhütte auf den Philippinen. Jedoch nicht ganz allein. Eine Webcam ist auf ihn gerichtet.„Und jetzt zieh dich aus“, schreibt ihm ein anonymer User. Maarko gehorcht. Er hat keine Wahl. Denn mit seiner Arbeit ernährt er seine Familie.Heute leben Maarko und seine kleine Schwester in Sicherheit.

Ich wäre gerne wie Superman, um meine Schwester vor den bösen Leuten zu schützen.- Maarko*, Philippinen, befreit aus sexueller Online- Ausbeutung

http://ijm-deutschland.de/maarko/

 

Für Millionen Menschen gehört sexuelle Gewalt zum Alltag.
Der Begriff sexuelle Gewalt bezeichnet jeden sexuellen Kontakt, der gegen den Willen einer Person verstößt. Dabei kann es sich um Belästigung, Missbrauch, Vergewaltigung oder Menschenhandel zur kommerziellen sexuelle Ausbeutung handeln.

Zwar kann jede Person Opfer von sexueller Gewalt werden, doch überwiegend  sind Mädchen und Frauen betroffen. Besonders gefährdet sind jene, die in sehr armen Verhältnissen leben.

Die Geschichte von Griselda, einem Mädchen aus Guatemala, die von sexueller Gewalt betroffen war, lesen Sie hier.

„IJM stand in jedem Moment hinter uns, sodass wir den Fall vor Gericht weiterführen konnten. Wir waren nie alleine. Und schließlich bekamen wir Recht!“ -Mutter von Griselda

IJM Deutschland 

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) mit Hauptsitz in Washington, D. C. (USA). 2007 wurde ein deutscher Arbeitskreis gegründet. Seit Anfang 2010 ist IJM Deutschland e. V. als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Gemeinsam mit den IJM-Büros in Kanada, Großbritannien, Australien und in den Niederlanden unterstützen wir die Fallarbeit von IJM in 11 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Text und Bilder:

http://ijm-deutschland.de/