Aktuelle Projekte

Die Erlöse der Kinderkiste fließen derzeit in folgende Projekte:

 

- FeG-Auslandshilfe: "Zeichen der Liebe"

- Geschenke der Hoffnung: "Uganda: Überleben"

- Allianz-Mission: "Heile Familien - Heile Gemeinschaften"

 

Infos zu den Projekten:

 

Die Einrichtung wird von der deutsch-bulgarichen Stiftung "Zeichen der Liebe" getragen. Zum Vorstand der Stiftung gehören aus Deutschland: Jost Stahlschmidt (Vorsitzender), Walter Dross, Klaus Kanwischer, Wilfried Lill.


Behinderte Menschen in Bulgarien

In Bulgarien gibt es einen sehr großen Bedarf für sozial-diakonische Einrichtungen jeder Art. Dies gilt besonders in der sehr armen Bergregion zwischen Pirin-, Rila- und Rhodopengebirge. Der Staat stellt kein Geld für den Bau solcher Einrichtungen zur Verfügung, da es keine staatliche Verpflichtung gibt, für behinderte Kinder zu sorgen. Bürgermeister und Stadtrat von Gotse Delchev haben die AUSLANDSHILFE daher im Jahr 2002 gebeten, sich über die Arbeit der „Deutschen Klinik“ hinaus weiter zu engagieren.

Nach Aussage des stellvertretenden Bezirksgouverneurs in Blagoevgrad ist ein soziales Projekt für geistig und körperlich behinderte Kinder dringend erforderlich. Hier und da gibt es zwar einzelne Einrichtungen für Behinderte. Allerdings werden dort die Bewohner z.T. unter sehr schwierigen Bedingungen mehr „aufbewahrt“ als gefördert. Eine große unbekannte Zahl von Behinderten wird in den Häusern „versteckt“.

Die Leiterin der örtlichen Baptistengemeinde sagte, dass viele geistig und körperlich behinderte Kinder auch in der Umgebung der Stadt auf Hilfe warten. „Ein Förderzentrum der AUSLANDSHILFE wäre ein Segen für diese Kinder.“

Tagesförderzentrum "Zeichen der Liebe"

All das hat uns ermutigt, ein weiteres Projekt in Angriff zu nehmen:

Es ist das „Tages-Förderzentrum Zeichen der Liebe“ für behinderte Kinder und Jugendliche.

Nach einer längeren Planungsphase und dem Bau des Förderzentrums konnte im Jahr 2007 das Gebäude in Betrieb genommen werden.

Eine weitere Dienstleistung, ein "Tages-Förderzentrum für behinderte Erwachsene" konnte im Juli 2013 in Betrieb genommen werden.

Damit hat sich Gotse Delchev zu einem regionalen Schwerpunkt unserer Arbeit entwickelt.


Das Förderangebot umfasst drei Bereiche:

 

Frühförderung für behinderte Kinder / Zentrum für gesellschaftliche Unterstützung von der Geburt an - 3 Jahre

Diese soziale Dienstleistung ist für behinderte Kinder von Geburt an gedacht. Sie richtet sich an die Familien der Kinder, deren Entwicklung sich von der normalbegabter Kinder unterscheidet. Unser Ziel ist es, diese Familien zu begleiten und zu fördern.

 

Förderangebote:
Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Denken, Hören, Spielen, soziales Training, Wassergymnastik, medizinische Versorgung, Hausbesuche.

Tageszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche von 3 – 18 Jahre
Ein Tageszentrum ist eine sonderpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag.Grundsätzlich wird den Kindern und Jugendlichen Grundwissen vermittelt und sie sollen zur größtmöglichen Selbständigkeit befähigt werden. Dabei nimmt die lebenspraktische Förderung einen besonderen Zeitraum ein.
Tageszentrum für behinderte Erwachsene über 18 Jahre
Die Jugendlichen werden erwachsen, sie mussten das Zentrum verlassen und sind dann oft wieder mit ihrer Behinderung allein gelassen. Das hat den Vorstand von „Zeichen der Liebe“ dazu bewogen, ein bereits in der Konzeption des Förderzentrums enthaltenes weiteres Modul, eine Art Werkstatt für behinderte Menschen, auf den Weg zu bringen. Am 02.07.2013 konnte mit der neuen Dienstleistung begonnen werden, sodass nun die fachliche Betreuung und Förderung von bis zu 30 erwachsenen behinderten Menschen gewährleistet ist.

Inhalte der Arbeit:

  • Individuelle- und Gruppenarbeit mit dem Ziel, Grundkenntnisse und lebenspraktische Fähigkeiten zu vermitteln
  • Lesen, Schreiben, Mathematik
  • Bewegungsrehabilitation
  • Sprach- und soziale Förderung
  • Beschäftigungstherapie (Hauswirtschaft, Werken, Basteln)
  • Wassertherapie
  • Spieltherpapie
  • Sport, Psychomotorik, Schwimmen, Musik
  • Vermittlung christlicher Werte
  • Feste und Feiern

Wir bieten Hilfe und Anreiz, um die individuellen Fähigkeiten der Kinder je nach Alter und Entwicklungsstand zu fördern und die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen. Das Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, die Unabhängigkeit der Kinder zu entwickeln und sie in die Gesellschaft zu integrieren.

Der bulgarische Staat beteiligt sich an der Förderung mit einem hohen Anteil. Dafür sind wir sehr dankbar. Aus Deutschland ist pro Kind oder Jugendlichen noch eine Betrag von ca. 30,00 € pro Monat über Spenden aufzubringen.

Gerne können Sie sich mit einer Patenschaft in dieser Höhe beteiligen.

 

Text und Bilder:

https://auslandshilfe.feg.de/index.php?id=291

 

Uganda: Überleben

 

Medizinische Betreuung für kranke Kinder in Uganda

In einem Land wie Uganda, wo ein einziger Arzt durchschnittlich mehr als 10.000 Menschen versorgen muss, verlaufen selbst harmlose Krankheiten nicht selten tödlich. Die Lebenserwartung liegt bei 54 Jahren. Vor allem die Kinder in Uganda sind betroffen, denn viele von ihnen sind stark unterernährt und haben kaum Abwehrkräfte. Aus Angst vor den Kosten bringen Eltern ihre kranken Kinder erst sehr spät in eine Klinik. Zunächst suchen viele den nächsten „Privatheiler“ auf, wo unqualifiziertes medizinisches Personal Geschäfte treibt und schlechte hygienische Bedingungen den Gesundheitszustand der Kinder oft noch verschlechtern.

Im Gesundheitszentrum in Lira, Uganda, werden kranke Kinder aus armen Familien kostenlos behandelt. Die meisten kleinen Patienten leiden an HIV/Aids, Unterernährung und ihren Folgen, Blutarmut, Durchfall- und Atemwegserkrankungen oder Malaria. Qualifiziertes Personal kümmert sich liebevoll um die Bedürfnisse der Kinder und sorgt für geeignete medizinische Hilfe. Durch das Projekt „Uganda: Überleben“ ermöglichen wir gemeinsam mit unseren Projektpaten die kostenlose Behandlung und medizinische Betreuung erkrankter Kinder aus mittellosen Familien in Uganda.

 

Text und Bilder: https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/kinder-und-familie/uganda-ueberleben/

Heile Familien - heile Gemeinschaften

 

HFHC-Projekt (eng.: healthy families, healthy communities)

Seit Ende 2012 arbeitet die AM – NGO im Norden Vietnams unter dem Hauptthema „Heile Beziehungen“ an einem umfangreichen Projektprogramm. Wir verstehen „heil“ oder „Gesundheit“ nicht allein als die Abwesenheit von Krankheit, sondern in einem eher umfassenden Begriff von „gedeihen“ und „Ganz-sein“. Gott hat uns Menschen dazu geschaffen in harmonischen und fürsorgenden Beziehungen zu leben.

Solch gelingende Beziehungen sind ein Schlüsselfaktor für die Würde des Einzelnen und das Wohlergehen von Gemeinschaften. Dies beginnt in der Familie und setzt sich in der größeren Gemeinschaft, der Gesellschaft fort. Heile Gemeinschaften sind u.a. erkennbar an der Art und Weise, mit der sie sich um ihre Randgruppen und Bedürftigen kümmern, und jedem ihrer Mitglieder seine Würde geben.

SCHWERPUNKTE:

Kindergartenkinder

Kinder von 2 bis 6 Jahren werden ganztägig in Kindergärten betreut. Durch spezifische Fortbildung von Erzieherinnen setzen wir uns dafür ein, dass das Lebensumfeld Kindergarten zu einem attraktiven Lernort wird. Durch kreative Wege bauen wir mit an der Kooperation zwischen Elternhaus und Kindergarten.

Teenager

Akademisches Lernen hat einen extrem hohen Stellenwert in der vietnamesischen Kultur. Teenager stehen unter großem Druck gute Schulleistungen hervorzubringen. In anderen Lebensbereichen, Themen wie:
Freundschaft, Sexualität, Drogen, Fragen nach dem Sinn des Lebens werden weder von Eltern noch von Lehrern Anleitung oder Hilfestellung gegeben. Die AM-NGO bietet Kurzfreizeiten und Interessengruppen an. Dabei entwickelt sich Vertrauen und Offenheit zu zentralen und persönlichen Aussprachen mit den von Christus motivierten Mitarbeitern.

Menschen mit Behinderungen

Familien mit einem behinderten Familienmitglied sind weitgehend auf sich allein gestellt und sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Durch den Aufbau von Selbsthilfegruppen baut die AM-NGO Brücken zwischen diesen Familien. Die Verbindung zur Dorfgemeinschaft wird z.B. durch die Unterstützung von Inklusionsgruppen in den Kindergärten oder durch Öffentlichkeitswirksame Aktionen, wie z. B. einer Fotoausstellung, initiiert. Im nächsten Schritt wird an Ideen zu selbständigem Einkommen für Menschen mit Behinderungen gearbeitet.

Häusliche Gewalt in Familien

Konflikte zwischen Eheleuten, die häufig mit körperlicher Gewalt gegen Frau und Kinder enden, sind ein großes Problem in Vietnam. Durch Bewusstseinsbildung und Maßnahmen zur Prävention unterstützt die AM-NGO die staatlichen Behörden. Unsere Mitarbeiter setzen sich auch persönlich in der Seelsorge und Beratung von Betroffenen, sowie dem Aufbau von Selbsthilfegruppen ein.

 

Text und Bilder: https://www.allianz-mission.de/hfhc-vietnam.html

 

Aus den Erlösen der Kinderkiste wurden 2017 folgende Projekte unterstützt:

 

Jahreslosung 2017

 

Auch wir können Erneuerung schenken:

 

Kinderarbeit, Missbrauch, Skaverei und Menschenhandel sind Alltag für viele Kinder. Es ist uns ein Herzensanliegen, das Leben dieser Kinder zu erneuern und ihnen und ihren Familien neue Perspektiven zu schenken.

 

 

Deshalb unterstützen wir aus den Erlösen der Kinderkiste im Jahr 2017 folgende Projekte:

 

- Geschenke der Hoffnung – Indien: Freiheit

 

- International Justice Mission (IJM) Deutschland

 

- Allianzmission: Projekt "Levante" in Basilien

 

 

Hier weitere Infos zu den Projekten:

 

 

 

 

Indien: Freiheit

 

Freiheit für ausgegrenzte Kinder

 

Indien ist ein Land der Faszination und Gegensätze. Es vereint zahlreiche Sprachen, Kulturen und Religionen in sich und ist damit so bunt und vielfältig wie kaum ein anderes Land. Die weniger bekannte Seite Indiens ist jedoch, dass das Kastensystem bis heute tief in Teilen der indischen Gesellschaft verankert ist. Außerhalb dieser sozialen Ordnung stehen am untersten Rand der Gesellschaft die Dalits. Sie machen 25 Prozent der indischen Bevölkerung aus – das sind 300 Millionen Menschen. Von Geburt an gelten sie traditionell als unrein, unwürdig und „unberührbar“. Vielerorts müssen sie menschenunwürdige Arbeiten verrichten oder sind gefangen in moderner Sklaverei. In zahlreichen Dörfern wird ihnen der Zugang zu Brunnen, Tempeln oder Polizeistationen verwehrt. Viele Dalit-Kinder haben keine Chance auf eine gute Schulbildung und dadurch auch keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

 

Das Projekt „Indien: Freiheit“ ermöglicht Kindern aus Dalit-Familien eine englischsprachige Schulbildung und gibt ihnen damit die Chance, dem Kreislauf aus Armut und Unterdrückung zu entkommen. In Deutschland weisen wir mit Hilfe von Informations- und Bildungsarbeit auf das Schicksal der „Unberührbaren“ hin und setzen uns als Teil des internationalen Dalit Freedom Network für die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein.

 

 

 

Freiheit beginnt mit einer Schule

 

Die Tränen liefen ihr über das Gesicht, als sie ihre schreckliche Geschichte erzählte. Die Narben und Striemen auf ihrem Körper lassen nur erahnen, wieviel Leid und Schmerz dieses junge Mädchen schon durchleben musste.

 

Als Sonia* von Mitarbeitern unseres Partners in ein Schutzhaus gebracht wurde und sie ihre Geschichte erzählte, war sie gerade mal zehn Jahre alt. Sie wuchs in einem Slum in Bangalore auf, jahrelang war eine Wellblechhütte ihr Zuhause. Einen Vater gab es nicht. Ihre Mutter war überfordert und konnte ihre Tochter vor dem Missbrauch ihrer Verwandten nicht schützen. Das Mädchen ertrug den Alltag aus harter Arbeit und ständiger Erniedrigung viele Jahre. Sie kannte es nicht anders.

 

Wenn sie die Schläge nicht mehr ertragen konnte, flüchtete sich Sonia in ihre eigene Welt. Dann verblassten die zornigen Gesichter ihrer Peiniger. Das Geschrei und die Beschimpfungen wurden leiser und verstummten. In ihren Tagträumen schmerzten ihre Striemen nicht mehr. Ihre Narben waren unter leuchtender Seide verborgen. Der Gestank von Kot und Schweiß wich dem Duft von Blüten und Parfüm. Aber der märchenhafte Zauber hielt nicht lange an. Die Wirklichkeit rief sie zurück in den Slum von Bangalore, zurück in das Elend und die Hoffnungslosigkeit.

 

 

EIN NEUES LEBEN

 

Dass die heute 16-Jährige ein völlig anderes Leben führt und hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, hat sie der Arbeit unseres Projektpartners zu verdanken. In dem Schutzhaus fand Sonia Liebe, Geborgenheit und praktische Hilfe. Zudem konnte sie die angegliederte Good Shepherd School besuchen. Ihr neues Zuhause und der liebevolle Umgang der Betreuer taten ihr gut: Sonias körperliche und seelische Wunden heilten.

 

Kürzlich hat die fleißige Schülerin mit Auszeichnung ihre Prüfungen bestanden, die ihr den Zugang zur Oberschule ermöglichen. Jetzt träumt sie davon, Ärztin zu werden. Durch „Indien: Freiheit“ kann dieser Traum Wirklichkeit werden.

 

Für uns ist Bildung eine Selbstverständlichkeit. Für zahlreiche Kinder in Indien hingegen ist der Schulbesuch der Beginn eines neuen Lebens, der sie nicht nur auf eine gute Zukunft hoffen lässt, sondern auch vor Ausbeutung und Gewalt bewahrt.

https://geschenkederhoffnung.exposure.co/freiheit-beginnt-mit-einer-schule

 

 

Text und Bilder:

 Geschenke der Hoffnung

 https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/indien-freiheit/

 

 

 

 

 

International Justice Mission

 

 

Wir kämpfen weltweit gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei.

 

Damit aus Recht Gerechtigkeit wird.

 

 

Sklaven des 21. Jahrhunderts - Arbeitssklaverei

Heute leben mehr Menschen in der Sklaverei als jemals zuvor in der Geschichte. 

Unter Zwangsarbeit (engl.: Forced Labor Slavery) versteht man jede Art von Arbeit, die unter Anwendung von Täuschung, Drohungen oder Gewalt von jemandem verlangt wird. Zwangsarbeiter werden für ihre Arbeit nicht oder nur sehr gering entlohnt und können somit kein unabhängiges Leben führen.

Obwohl diese Form der Sklaverei in den meisten Ländern der Welt verboten ist, arbeiten Millionen Kinder, Frauen und Männer unter diesen Bedingungen in Steinbrüchen, Reismühlen, Ziegelbrennereien, Fischereien, Bekleidungsfabriken und anderen Gewerben.

"Wir wollten die Mühle verlassen und in Freiheit leben, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das noch erlebe.” - Rajeswari, Indien, aus Arbeitssklaverei befreit

Verschleppt. Verkauft. Vergewaltigt.

Sexhandel macht Frauen und Kinder zu käuflicher Ware.

Das weltweite Gewerbe macht durch Täuschung und Zwang überwiegend Frauen und Kinder zu Opfern von sexueller Gewalt und Missbrauch. An die Sexindustrie verkauft, wird die Mehrzahl der Betroffenen zur Prostitution gezwungen. Menschenhandel gehört weltweit zu dem am schnellsten anwachsenden kriminellen Gewerbe.
"Ich wurde wie ein Gegenstand behandelt. Ich war 13 Jahre alt und musste Dinge tun, die ich niemals freiwillig getan hätte.“ - Suhanna, Indien, befreit aus Zwangsprostitution

Sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern

Hunderttausende Kinder auf den Philippinen werden jede Nacht über Live-Chats sexuell missbraucht. Wie Maarko*, 7 Jahre.Maarko steht allein in einer Slumhütte auf den Philippinen. Jedoch nicht ganz allein. Eine Webcam ist auf ihn gerichtet.„Und jetzt zieh dich aus“, schreibt ihm ein anonymer User. Maarko gehorcht. Er hat keine Wahl. Denn mit seiner Arbeit ernährt er seine Familie.Heute leben Maarko und seine kleine Schwester in Sicherheit.

Ich wäre gerne wie Superman, um meine Schwester vor den bösen Leuten zu schützen.- Maarko*, Philippinen, befreit aus sexueller Online- Ausbeutung

http://ijm-deutschland.de/maarko/

 

Für Millionen Menschen gehört sexuelle Gewalt zum Alltag.
Der Begriff sexuelle Gewalt bezeichnet jeden sexuellen Kontakt, der gegen den Willen einer Person verstößt. Dabei kann es sich um Belästigung, Missbrauch, Vergewaltigung oder Menschenhandel zur kommerziellen sexuelle Ausbeutung handeln.

Zwar kann jede Person Opfer von sexueller Gewalt werden, doch überwiegend  sind Mädchen und Frauen betroffen. Besonders gefährdet sind jene, die in sehr armen Verhältnissen leben.

Die Geschichte von Griselda, einem Mädchen aus Guatemala, die von sexueller Gewalt betroffen war, lesen Sie hier.

„IJM stand in jedem Moment hinter uns, sodass wir den Fall vor Gericht weiterführen konnten. Wir waren nie alleine. Und schließlich bekamen wir Recht!“ -Mutter von Griselda

IJM Deutschland 

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) mit Hauptsitz in Washington, D. C. (USA). 2007 wurde ein deutscher Arbeitskreis gegründet. Seit Anfang 2010 ist IJM Deutschland e. V. als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Gemeinsam mit den IJM-Büros in Kanada, Großbritannien, Australien und in den Niederlanden unterstützen wir die Fallarbeit von IJM in 11 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Text und Bilder:

http://ijm-deutschland.de/

 

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Projekt LEVANTE in Brasilien

 

Ein starkes Team

LEVANTE zählt auf ein gewachsenes Team von Mitarbeitern. Zu den deutschen Missionaren bereichern unsere Mannschaft zwölf hauptamtliche und viele freiwillige brasilianische Mitarbeiter aus diversen Sparten: Erzieher, Sozialarbeiter, Trainer, Theologen, Musiker, Künstler usw.

Aufnahme von Straßenkindern.

LEVANTE begann im Mai 1995 mit nächtlichen Besuchen auf den Straßen Recifes. Im November wurden die ersten Kinder aufgenommen, zunächst in der Privatwohnung der Gründerfamilie in Olinda. Jailson war einer der ersten beiden Jungen. Mit 13 Jahren stieß er zum Projekt - nun ist er seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Mitarbeiterteams.

Landgut Itapuama.

In 1999 zog LEVANTE auf ein Landgut in Itapuama, südlich von Recife um. Bis 2011 wurden im dortigen Reha-Zentrum Kinder und Teenager aufgenommen, betreut, erzogen und danach, wo möglich, in ihre Familien reintegriert und begleitet.

Offene Häuser.

Im Laufe der Jahre verlagerten sich die sozialen Brennpunkte unserer Region weg von den Straßen im Zentrum in die Stadtviertel hinein. Drogen wie Crack beherrschten (nicht nur) die Favelas; die Jugendkriminalität nahm drastisch zu. Weltweit 11% aller Todesfälle durch Schusswaffen geschehen in Brasilien; drei der zehn gewalttätigsten Städte der Welt stammen aus unserer Region.

LEVANTE antwortete auf diese neuen Herausforderungen mit untertags geöffneten Präventions-Häusern in Recife-Bongi und der Nachbarstadt Escada, mit geringerer Intensität auch in Itapuama. Schulische Nachhilfe, praktische Kursangebote, Freizeitaktivitäten und Sport bieten den Kindern Alternativen zum Leben an den „Hecken und Zäunen“, der Sucht und der Kriminalität. Dabei ist die Vermittlung von Inhalten und Werten des christlichen Glaubens der entscheidende Halt, der Kindern und Jugendlichen angeboten wird.

Gooolgatha - das Sportprojekt.

Seit 2008 hat der Sport eine besondere Bedeutung innerhalb des Projektes. „Gooolgatha“ steht für Sportcamps für Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts während der Schulferien - auf dem ausgebauten (und noch auszubauenden) Landgut „Sitio“, wo sich früher das Reha-Zentrum befand. Hier bekommt das, was während des Jahres im Alltag gelernt wurde, seinen Schliff - sowohl im Sport als auch im Lebenstraining. Neben dem Fußball haben wir viel Zulauf bei Sportarten wie Taekwondo, Judo, Jiu-Jitsu, Floorball, Tischtennis, Capoeira, Ausdruckstanz u.a. - mit viel Erfolg. Starke Partner.

LEVANTE setzt auf Partnerschaften: neben der Allianz- Mission gehören lokale Gemeinden und Schulen, Bürgerverbände, Firmen, deutsche und brasilianische Sportlerverbände zu unseren „Mitspielern“. Verstärkt bemühen wir uns dabei um nationale Sponsoren.

Der Pass nach vorn.

Im Laufe der Jahre wuchs der Wunsch und die Kompetenz des Teams, das Gelernte weiterzureichen. In Schulen und auf Schulung- en sind LEVANTE-Mitarbeiter gefragt. Auch staatliche Behörden greifen vereinzelt auf die Erfahrung des Teams zurück. Wir wollen Impulse setzen, dass in Kirchen und Gesellschaft das Bewusstsein einer Mitverantwortung für die Kids reift. „LEVANTE“ bedeutet: „Steh auf!“ Wir reichen die Hand - aber Aufstehen und Vorwärtsgehen setzt auch Eigeninitiative voraus. Diese möchte das LEVANTE- Projekt fördern.  

Text und Bilder:

http://www.allianz-mission.de/levante.html

logo am

 

 

http://www.cvents.de/bilder/produkte/gross/Postkarte-Jahreslosung-2016-4-St-Haendemotiv.jpg

Jahreslosung 2016

 

Es ist nicht allein die Aufgabe der Mütter, den Kindern Nähe zu schenken und dadurch die Zuversicht, dass auch Leid sich wenden kann. Wir alle haben die wunderbare Möglichkeit, Kinder auf ihrem Lebensweg zu begleiten, ihnen Trost zu sein, damit sie eine Ahnung davon bekommen können, dass ihr Leben gut werden wird.
Das Wohl eines Kindes ist immer abhängig von den Menschen und den Bedingungen, die es umgeben. Darum ist es wichtig, dass wir mit dem, was uns möglich ist, dazu beitragen, das Lebensumfeld der Kinder zu verbessern und die Menschen, die mit ihnen leben, zu stärken – besonders die Mütter. (Text entnommen: Auslegung der Jahreslosung 2016 von Landesbischof  Heinrich Bedford-Strohm, München Vorsitzender des Rates der EKD)

 


Deshalb haben wir aus den Erlösen der Kinderkiste im Jahr 2016 folgende Projekte unterstützt:

 

- Pro Femina e.V. - Projekt 1000plus

- Starthelfer-Programm von World Vision

- Lebenszeichen - Mutter-Kind-Zentrum der FeG Auslandshilfe

- Baby-Not-Projekt von Geschenke der Hoffnung

 

Hier weitere Infos zu den Projekten:

 

Warum 1000plus? 

Eine Schwangere, die Rat und Hilfe in Sachen Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung sucht, geht ins Internet! Deswegen ist die Schwangerenhilfsorganisation Pro Femina e.V. auch verstärkt online aktiv und bietet ungewollt Schwangeren hauptsächlich im Internet Beratung und Hilfe im Konflikt an.  

Allerdings kontaktieren uns weit mehr Frauen im Schwangerschaftskonflikt, als wir mit unseren bisherigen Kapazitäten bewältigen können. Diese Frauen nicht zu beraten, wäre für uns aber unterlassene Hilfeleistung! Diese Erkenntnis war die Geburtsstunde des Projektes 1000plus: Wir wollen uns mit mehr Beratungsstellen zu einem großen Netzwerk zusammenschließen. 1000plus heißt: mit vereinten Kräften jedes Jahr 1000 und mehr Frauen im Schwangerschaftskonflikt beistehen und so 1000 und mehr Kindern das Leben retten.

 

Text und Bilder:

http://www.1000plus.de

 

 

 

Starthelfer

Für Kleinkinder in Entwicklungsländern kann Armut schnell zu einer Frage des Überlebens werden. Eigentlich harmlose Krankheiten wie Durchfall können in den ersten Lebensjahren tausendfach zum Tod führen. Mangelernährung verursacht häufig Entwicklungsstörungen und Krankheiten, die das ganze spätere Leben beeinträchtigen.

Speziell für Schwangere, Babys und Kleinkinder hat World Vision daher das „Starthelfer”–Programm eingerichtet. Es sorgt dafür, dass möglichst viele Kinder in den ersten Lebensjahren eine gesunde Ernährung und eine medizinische Grundversorgung erhalten.

 

1% der weltweiten Kindstode ereignen sich in Industrieländern.
99% in Entwicklungsländern.

 

Das Starthelfer-Programm ist besonders effizient, da es aufgrund der Erfahrung von World Vision speziell auf die Bedürfnisse der Kinder in den Entwicklungsländern abgestimmt ist.

Lebenszeichen

Einige gläubige Frauen in Bukarest, darunter besonders Emanuela Chiritescu konnten 2002 nicht mehr länger wegsehen: Tausendfach lassen Mütter ihre Babys nach der Geburt im Krankenhaus zurück. Gründe dafür gibt es viele. Oft  wurden die Frauen  von der Familie verstoßen, weil sie ohne legitimierte Beziehung ein Kind bekommen. Oder der Vater des Kindes trennt sich, weil das Baby ungelegen kam.  Zudem ist das  gesellschaftliche Ansehen dieser Frauen ohne (Ehe-)Mann geringer. Aber in den Krankenhäusern wurden die Babys nicht versorgt, sondern nur am Leben gehalten. Da fassten sie sich ein Herz und fragten in zwei Krankenhäusern Bukarests, ob sie die verlassenen Babys auf den Entbindungsstationen ehrenamtlich versorgen und betreuen könnten. Und man ließ es gerne zu. So fing alles an. Natürlich hat sich sozialpolitisch einiges in Rumänien getan, zweifellos. Der EU-Beitritt hat auch neue soziale Normen gebracht. Nur, leider, bezahlen kann sie das Land (noch) nicht.

Eine der Überlegungen, die Anfang 2005 aufkamen, war, die Situation der Mütter zu verbessern, damit sie ihr Baby behalten und nicht verlassen. Es gab eine EU-subventionierte Bewegung mit dem Slogan, der etwa hieß: “Verlasst den Weg des Kinder-Verlassens“. Das heißt: Für Mütter, die ihr Baby behalten wollen, aber nicht wissen wohin, braucht man Einrichtungen, die sie aufnehmen. Leider gibt es in Bukarest nur eine Handvoll solcher Mutter-Kind-Zentren mit jeweils weniger als zehn Plätzen.

 

Lebenszeichen hilft

  • In unserem Mutter-Kind-Zentrum erhalten Mütter eine Chance, mit ihrem Baby zusammen zu leben. Sie lernen die elementaren Tätigkeiten für den Haushalt, für die Pflege des Kindes und für ein familiäres Zusammenleben.
  • Darüber hinaus bieten wir ab 2014 eine sogenannte Mütterschule an, die ambulante Betreuung von Müttern..
  • Notwendig erscheint auch weiterhin die allgemeine humanitäre Hilfe für einige arme Familien mit Kindern, die vom Sozialamt benannt sind. Staatliche Sozial- oder Arbeitslosenhilfe gibt es praktisch nicht.

Das Mutter-Kind-Zentrum

Seit Herbst 2006 steht ein Haus als Mutter-Kind-Zentrum zur Verfügung, in dem acht Mütter mit ihren Babys Platz finden. Bis Sommer 2010 sind bereits über 40 Mütter aufgenommen worden.

Bei der Aufnahme schließen die Mütter einen Vertrag mit monatlichen Entwicklungszielen ab, die vor allem die nötigen Schritte zur selbstständigen Lebensbewältigung und zum Leben mit dem eigenen Kind betreffen.

Ziele sind:

  • die Nähe der Mutter zu ihrem Kind zu ermöglichen, denn das Kind wird häufig als Unglücksursache begriffen und daher nicht geliebt
  • die soziale Selbstständigkeit der Mutter zu entwickeln und mit ihr neue Perspektiven zu entwickeln, dies mit regelmäßiger psychologischer Betreuung
  • Beziehungen zu anderen Müttern zu entwickeln und Verantwortung für die Kindergruppe im Haus zu übernehmen
  • Training von Haushaltsführung, Hygiene, Basiswissen zur Gesundheit
  • Suchen einer Arbeitsstelle unter Begleitung unserer Sozialarbeiterin, zu arbeiten, ohne das Kind zu vernachlässigen
  • Klärung, möglichst Beseitigung der familiären Störungen, um eine Reintegration zu erreichen
  • Teilnahme an Kursen, Workshops wie Baby-Club, Maltherapie, Computerbedienung, Basteln, Backen, usw.
  • Einige Mütter wünschten die angebotenen Bibelstunden, einige gingen mit zur Gemeinde, einige ließen sich taufen und ihre Kinder segnen.

            

            Text und Bilder:

 

http://www.auslandshilfe.net/index.php?id=311

 

 

 

BABY-NOT-PROJEKT

Kinder- und Müttersterblichkeit senken

Für einen guten Start ins Leben für Mütter und ihre Kinder

Die weltweite Kindersterblichkeitsrate ist enorm: Jedes  Jahr sterben 6,3  Millionen Kinder unter fünf Jahren. Für rund eine Million Babys ist ihr erster Lebenstag zugleich auch ihr letzter. Hauptursache für ihren frühen Tod sind vermeidbare Infektionskrankheiten wie Durchfall und Malaria oder Komplikationen bei der Geburt. Auch für die Mutter ist eine Geburt unter mangelhaften hygienischen Bedingungen und ohne professionelle Hilfe lebensgefährlich. Die Überlebenschancen steigen drastisch, wenn Mütter und Kinder Zugang zu medizinischer Versorgung und Begleitung während und vor der Geburt erhalten.
Genau dort setzt das Baby-Not-Projekt auf den Philippinen an: Schwangere und Mütter können professionelle Beratung und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Ausgebildete Mitarbeiterinnen unterrichten sie in Hygiene- und Ernährungsfragen sowie in Säuglingspflege und begleiten sie während und nach der Schwangerschaft. Immer wieder gibt es Gelegenheiten, Mütter zu ermutigen und sie im Gebet zu unterstützen.
So leistet unser Baby-Not-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit und vermittelt Familien auf den Philippinen Hoffnung und Perspektive.

 

Text und Bilder:

Geschenke der Hoffnung

 

https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/baby-not-projekt/

 

 

 

 

 

Aus den Erlösen der Kinderkiste wurden auch folgende Projekte unterstützt:

 

 

 

Startschuss ins Leben

 

Hoffnung und Perspektive durch Fußballspielen für junge Menschen in Kambodscha

 

In Kambodscha arbeiten fast 40 Prozent der Kinder, um ihre mittellosen Familien finanziell zu unterstützen. Dadurch haben Menschenhändler leichtes Spiel, sie durch zwielichtige Angebote direkt in die Sklaverei zu locken: entweder als billige Arbeitskraft oder um sie sexuell auszubeuten, egal wie jung sie sind. In der Fußballschule "SALT-Academy" (SALT = Sport- und Leiterschaftstraining) bekommen die Mädchen und Jungen zweimal in der Woche ein kostenloses Fußball- und Lebenstraining, das ihr Selbstbewusstsein stärkt. Um sie vor der schiefen Bahn zu bewahren, lernen sie über Respekt, Fairplay, HIV/Aids, Drogen, Alkohol und die Gefahren des Menschenhandels. Sie werden zudem ermutigt und unterstützt, die Schule zu besuchen, um so später ihre Gesellschaft positiv zu gestalten. In den Städten Battambang, Poipet und Pailin gibt es Fußball-Ligen von SALT. Geleitet werden sie von geschulten, jungen Erwachsenen aus der Region. Mit der Unterstützung des Projektes „Kambodscha: Startschuss“ möchten wir Mädchen und Jungen aus armen Familien Hoffnung und Perspektive für ihr Leben schenken.

 

Text und Bilder:

Geschenke der Hoffnung

 

https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/kinder-und-familie/kambodscha-startschuss/

  

 

 

 

Frieden


In vielen Gebieten dieser Welt herrscht Krieg. Darunter leiden insbesondere auch Kinder, die oft auf grausame Art und Weise körperlichen und seelischen Schaden erleiden. Für diese Kinder wurden Oasen des Friedens geschaffen, wo Ihnen die Gelegenheit gegeben wird, wieder gesund zu werden, Liebe zu erfahren und Hoffnung zu schöpfen.

 

Zwei dieser Projekte unterstützen wir derzeit:


 

 

Hilfe für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten

 

Die Hilfseinsätze des Friedensdorfs geben verletzten und kranken Mädchen und Jungen, die in ihren von Kriegen und Krisen heimgesuchten Heimatländern nicht behandelt werden können, eine Chance zu überleben. Außerden wird Hilfe zur Selbsthilfe durch Projekte in den Heimatländern der Kinder geboten.

 

https://www.friedensdorf.de/Willkommen.html

 

 

 

Palästinensische Gebiete: Frieden

 

Eine liebevolle Betreuung für bedürftige Kinder

Nach Angaben der Weltbank leben mehr als ein Viertel der Menschen in den palästinensischen Gebieten unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Die Situation verschlechtert sich zunehmend, denn eine dauerhafte Lösung des Konflikts zwischen Israel und Palästina lässt trotz politischer Bemühungen auf sich warten.

In Beit Jala, einer Stadt in unmittelbarer Nähe zu Bethlehem, entstand 1996 das christliche Zentrum Beit Al Liqa’. Im „Haus der Begegnung“ (das bedeutet Beit Al Liqa’ übersetzt) werden circa 90 Kinder im Alter zwischen 3 Monaten und 4 Jahren unabhängig von ihrer Religion und Herkunft an sechs Tagen pro Woche liebevolle betreut. Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Familien können den Kinderhort im Beit Al Liqa’ dank unserer Projektpaten kostenlos besuchen und so an einem sicheren Platz, fern von politischen Konflikten spielen. Die Einrichtung ist ein Ort, an dem Versöhnungs- und Friedensarbeit groß geschrieben werden.

Das Hauptziel des Projekts „Palästinensische Gebiete: Frieden“ ist, dass die Kinder zu einer Generation des Friedens heranwachsen und gesunde Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufbauen. Die Kinder werden spielerisch kreativ gefördert und lernen durch biblische Geschichten und Lieder Jesus kennen.


https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/kinder-und-familie/palaestinensische-gebiete-frieden/



 

Bekämpfung von Kinderarmut

 

Vielen Kindern mangelt es an ausreichender und gesunder Nahrung. Aus diesem Grund werden auch die Angebote der „Tafeln“ vermehrt von Kindern und für Kinder in Anspruch genommen. Diese Armut gibt es nicht nur in Solingen, nicht nur im Westen Deutschlands, sondern auch im Osten, nicht nur in Deutschland, sondern in noch viel größerem Maße außerhalb unseres Landes. Wir möchten helfen - nicht irgendwann, sondern jetzt!

 

Deshalb unterstützten wir derzeit folgende Projekte:

 

-          Solinger Tafel   www.solinger-tafel.de

 

-          Haus Kinderland in Chemnitz   www.hauskinderland.de

Dort gibt es u.a. warmes Mittagessen für bedürftige Kinder.

 

-          CENA (= Abendmahlzeit) – ein Projekt der Allianz-Mission in Brasilien

http://allianz-mission.de/dienste/laender/brasilien/arbeit-der-am-in-brasilien/

In Sao Paolo werden in dem missionarischen Projekt CENA neben Randgruppen der Gesellschaft (Prostituierte, Drogenabhängige, Kriminelle usw.) auch Kinder, die in diesem Milieu aufwachsen, betreut. Seit 2009 gibt es dort auch eine Kleinkindertagesstätte.  Die Obdachlosenarbeit bietet Anlaufpunkte, Mahlzeiten und Kleidung für Menschen, die auf der Straße leben.

 

 

 

 

Katastrophenhilfe für Erdbebenopfer in Nepal


 

Aufgrund der Katastrophe, die sich in Nepal ereignet hat, unterstützen wir derzeit zusätzlich zu unseren laufenden Projekten im Rahmen der Katastrophenhilfe folgende Projekte:

 

- FeG Auslands- und Katastrophenhilfe

http://www.auslandshilfe.net/index.php?id=startseite

 

- World Vision Katastrophenhilfe "Kinder in Not"

http://www.worldvision.de/spenden-katastrophenhilfe-erdbeben-in-nepal.php?mysid=ep628k412j38l3jav3rociej3iranept

 

 

 

 

Heile Familien - Heile Gemeinschaften

 

HFHC-Projekt der Allianz-Mission in Vietnam

(HFHC = healthy families, healthy communities)



Heile Familien - heile Gemeinschaften

Familien in Vietnam sind in einer gewaltigen Umbruchphase. Traditionelle Werte werden von einem brutalen Materialismus abgelöst. Orientierungslosigkeit und ein Werte-Vakuum sind die Folge.

∙   Wir helfen Menschen, die Opfer von Gewalt und Ausgrenzung
    wurden, und wecken Hoffnung.
∙   Wir unterstützen den Aufbau von Selbsthilfegruppen, damit die
    Veränderungen, die wir anstoßen, in der Dorfgemeinschaft
    verankert werden und auch in Zukunft weitergehen.

Dazu hat das Programm der Allianz-Mission folgende Elemente:


Hilfe bei häuslicher Gewalt

∙ Prävention durch Bewusstseinsbildung für das Problem häuslicher Gewalt
∙ Aufbau von Selbsthilfegruppen von betroffenen Frauen
∙ Beratung und Seelsorge für Betroffene

Betreuung von Schwangeren

Gesundheitsaufklärung über Ernährung und Stillen, Hygiene und Krankheitsvorbeugung

Frühkindliche Förderung

Training von Erzieherinnen, insbesondere auch im Blick auf eine Integration von Behinderten

 

Begleitung von Teenagern

In Zusammenarbeit mit Schulen werden Jugendlichen Werte vermittelt, die ihnen helfen, gute Lebensentscheidungen zu treffen (bei Themen wie: Drogen, Internet, Sexualität, ...)

Integration Behinderter

∙  Hilfe und Beratung für Familien mit behinderten Kindern.
   Integration von Behinderten in Schule und Dorfgemeinschaft.
∙  Aufbau einer Selbsthilfegruppe von Behinderten, die gemeinsam
   an einer Verbesserung ihrer Situation arbeiten.

 

Infos unter: http://allianz-mission.de/dienste/laender/vietnam/

 

 

"Dreh den Hahn auf"

Sauberes Trinkwasser für Kambodscha und Uganda

mit Hilfe von Bio-Sand-Wasserfiltern

 

Infos unter: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/dreh-den-hahn-auf/

 

 

Kambodscha                                                                     Foto: Geschenke der Hoffnung

 

weitere Fotos aus Kambodscha unter:

http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/dreh-den-hahn-auf/kambodscha/fotostrecke/?fb=3Fprint3D1

 

 

Uganda                                                                              Foto: Geschenke der Hoffnung

 

weitere Fotos aus Uganda finden Sie unter:

http://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/dreh-den-hahn-auf/uganda/fotostrecke/?fb=%3Fprint%3D1


Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.

Johannes 4, 14a

 




Goolgatha - Hilfe für Straßenkinder in Brasilien

Brasilien ist ein Fußball-Land. Alle scheinen verrückt nach Fußball! Arme und Reiche, in der Stadt und auf dem Land. Brasilianer feiern ihre Fußballstars wie Nationalhelden. Viele Kinder, die in den Favelas der Millionenstadt Recife aufwachsen, träumen von einer Zukunft als Fußballstar. So manches Talent kam tatsächlich aus Armenvierteln.

 

Einige Mitarbeiter des LEVANTE-Straßenkinderprojektes der Allianz-Mission nutzten die Gelegenheit, eine professionelle Trainerausbildung zu machen. Seitdem können sie den fußballbegeisterten brasilianischen Kindern aus den Favelas eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben.

 

Daraus entwickelte sich ein breit angelegtes Sportangebot, welches von immer mehr Straßenkindern genutzt wird.

 

Sport + Spiel statt Drogen + Gewalt!

 

  • Wer Fußball spielt, hat etwas Sinnvolles zu tun und hängt nicht auf den Gassen herum.
  • Wer Fußball spielt, lernt gute Regeln - nicht nur für den Sport, sondern auch fürs Leben.
  • Wer im GOOOLGATHA-Projekt Fußball spielt, lernt Menschen kennen, die Kinder ernst nehmen und ihnen Orientierung und Vorbild sind.
  • Wer an einer Fußballfreizeit in sicherer Umgebung teilnimmt, ist weniger gefährdet durch Kriminalität und Drogen.

 

entnommen: Prospekt Allianz-Mission e.V.

Fotos : www.allianz-mission.de

weitere Infos :

allianz-mission.de/gemeinden/kinder-mission/gooolgatha-toooor-zum-leben/

 

 

 

 



"Wir bauen das Solingen-House"

 

 

                                                         Foto: Solingen-House                                                                            

 

Das Solingen-House ist die 22. Basisgesundheitsstation, die in der ländlichen Provinz Prey Veng etwa 90 km östlich von Phnom Penh die medizinische Grundversorgung für etwa 10.000 Menschen sichern wird.

 

Engagierte Solingerinnen und Solinger, Unternehmer und die Ärzte des Netzwerkes solimed stehen hinter der Idee des Solingen-House, gemeinsam mit Friedensdorf International die Gesundheitsversorgung im ländlichen Kambodscha dauerhaft zu verbessern. Die Erfahrung der Kinderhilfsorganisation und die Verknüpfung mit Partnern vor Ort gibt die Gewissheit, dass die heute geleistete Hilfe auch in vielen Jahren noch wirken wird.

 

Gesundheitsversorgung in Kambodscha

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Im Landesdurchschnitt kommen zwei Ärzte auf 10.000 Einwohner - in ländlichen Gebieten sieht die Lage noch dramatischer aus.

Heute werden zur Absicherung des Grundbedarfs an Gesundheitsversorgung im Land sogenannte Basisgesundheitsstationen von Hilfsorganisationen wie dem Friedensdorf International gebaut. Ein Frischwasserbrunnen gehört zur Grundausstattung, denn nur ein Drittel der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Wasser. Personal, Medikamente, Impfstoffe werden - vertraglich abgesichert - über die Provinzverwaltung gestellt. Ein System, das funktioniert seit das Friedensdorf International im Jahr 2002 die erste Basisgesundheitsstation in Kambodscha gebaut hat, die noch immer in Betrieb ist.

 

Diese Stationen sind nach einem bewährten Prinzip solide gebaut, so dass die Gebäude dem tropischen Klima bei entsprechender Pflege über lange Zeit standhalten. Regelmäßig visitieren Mitarbeiter von Friedensdorf International die Basisgesundheitsstationen und achten auf den sorgfältigen Umgang mit den Gebäuden.

 

Jede Basisgesundheitsstation sichert die Grundversorgung von bis zu 20.000 Menschen insbesondere für Kinder und Kleinstkinder. Zur Versorgung gehören

 

  • Medizinische Grundversorgung und falls nötig Weiterleitung an das nächste Provinzkrankenhaus
  • Begleitungen in der Schwangerschaft, Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung
  • Grund- und Schutzimpfungen nach den Standards der WHO
  • Schulungen der Eltern zum Thema Hygiene
  • Familienbegleitung und -planung
  • Versorgung mit sauberem Trinkwasser durch den Bau eines Trinkwasserbrunnens
  • Behandlung von Tropenkrankheiten wie beispielsweise Malaria

 

entnommen: Prospekt "Wir bauen das Solingen-House"

 

 

weitere Informationen und Stand des Projektes unter www.solingen-house.de

 

Kinderkiste Foto: Solingen-House



 

 


Seit 1973 steht dieser Name für hervorragende Förderprogramme für Kinder - schwerpunktmäßig aus sozial schwachen Familien. Vom Kindergarten bis zur Haushaltsschule - das heißt, von den Allerkleinsten bis hin zu jungen Leuten, die in die Berufswelt einsteigen, wird altersgemäße Förderung auf individuelle Weise geboten.
Wir bemühen uns darum, durch Vater- oder Mutter-Festveranstaltungen auch die Familienbetreuung zu verbessern und zu intensivieren. So lassen sich zum "Tag der Familie" bis zu 300 Personen einladen.

 

 

Kindertagesstätte und Vorschule für 0 - 5 Jährige

Permanent werden über 100 Kinder aufgenommen und altersgemäß betreut und gefördert. Die Betreuung erfolgt von 7.15 h - 18.15 h.

 

Alternatives Beschäftigungsprogramm für 6 - 16 Jährige

Derzeit werden der jungen Generation 112 Plätze angeboten. Die fachmännische, pädagogische Betreuung erfolgt außerhalb der Schulzeiten, was sowohl vormittags als auch nachmittags sein kann. Angeboten werden:

  • Individuelle schulische Förderung
  • Erlernen praktischer Fähigkeiten:

          Umgang mit Holz und Farbe
          Erwerben technischer Grundkenntnisse
          Stricken, Häkeln, Sticken, Nähen und sonstige Handarbeiten
          Künstlerisches Arbeiten
          Wiederverwertung verschiedenster Materialien (kreatives Recycling)
          Grundkenntnisse in Ernährungswissenschaften

  • Musikunterricht
  • Theatergruppe
  • Informatikkurse u.a.

 

Soziale Hilfen

  • Alleinerziehende Mütter, die sonst den Unterhalt für ihre Familien nicht verdienen könnten, erhalten eine unersetzbare dauerhafte Hilfe - eine liebevolle Betreuung, die zuerst den versorgten Kindern zugute kommt.
  • Familien, die zerrüttet oder überfordert sind, werden entlastet.
  • Eltern erhalten Aufklärung in Hygiene, Ernährung, Erziehung und Gesundheit.
  • Kinder erleben massive Unterstützung im Kampf gegen Alkohol, Drogen u.a.

 

Pädagogische Hilfen

  • Unterstützung in allen wichtigen Sozialisationsprozessen
  • Vermittlung von hohen ethischen Werten
  • Achtung vor der Umwelt
  • Erlernen von Pünktlichkeit, Kameradschaft, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft....
  • Erlernen von sinnvoller Zeitplanung und Freizeitgestaltung
  • Behutsame Hinführung ins Berufsleben

 

Geistliche Hilfen

  • Vermittlung christlicher Werte in Wort und Tat
  • Altersgemäße Darstellung biblischer Geschichten und christlicher Wahrheiten
  • Authentisches Bezeugen und Vorleben der Liebe Gottes
  • Altersspezifischer geistlicher Input für alle Gruppen

 

Ein kurzes Video, in dem die Arbeit vorgestellt wird, finden Sie unter der u.a. Internetadresse oder auf Youtube, Kinderdorf Toledo Brasilien.

 

Entnommen und bearbeitet: http://allianz-mission.de/dienste/laender/brasilien